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Chronik Carl Spitteler

 

1845 1849 1855 1856 1857 1860 1861 1862 1863 1864 1865 1867 1868 1869 1870 1871 1873 1878 1879 1881 1883 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1896 1897 1898 1900 1905 1906 1907 1909 1910 1913 1914 1920 1924

 

1845         Am 24. April in Liestal geboren 

1849         Übersiedlung der Familie nach Bern 

1855         Eintritt in die städtische Realschule 

1856         Rückkehr nach Liestal 

1857         Eintritt ins Humanistische Gymnasium Basel 

1860         Eintritt ins Basler Pädagogium. Unterricht bei Jacob Burckhardt 

1861         Erste dramatische Versuche 

1862         Entschluss zum Dichterberuf. Plan zum Saul-Drama 

1863         Jura-Studien in Basel 

1864         Abbruch der Studien. Selbstflucht nach Luzern 

1865         Beginn des Theologiestudiums an der Universität Zürich 

1867         Theologiestudium in Heidelberg. Plan zu Prometheus 

1868         Rückkehr nach Liestal 

1869         Missglücktes Examen in Basel 

1870         Theologiestudium in Basel 

1871         Besteht theologisches Abschlussexamen in Basel. Als Hauslehrer nach Russland 

1873         Aufenthalt in Finnland. Antritt einer neuen Hauslehrerstelle in St. Petersburg 

1878         Tod des Vaters 

1879         Rückkehr aus Russland. Lehrer an der Einwohnermädchenschule in Bern 

1881         Als Lehrer in Zürich und La Neuveville. Der Erstling Prometheus und Epimetheus erscheint. Bekanntschaft mit Gottfried Keller 

1883        Spitteler heiratet seine frühere Schülerin Maria Op den Hooff. Verserzählungen Extramundana 

1885         Als Redakteur nach Basel. Mitarbeit an der Schweizer Grenzpost 

1886         Geburt der ersten Tochter 

1887         Freier Schriftsteller in Basel. Das Lustspiel Bacillus unmittelbar vor der Uraufführung  in Bern abgesetzt. Erzählung Ei Ole 

1888         Das Wettfasten von Heimligen erscheint in der Neuen Zürcher Zeitung 

1889        Der Parlamentär nach einmaliger Aufführung am Basler Stadttheater abgesetzt. Der Gedichtband Schmetterlinge erscheint. Das Bombardement von Abo im Berner Bund 

1890          Feuilletonredakteur der Neuen Zürcher Zeitung

1891         Geburt der zweiten Tochter. Festspiel zur Eröffnung des Zürcher Stadttheaters. Friedli der Kolderi 

1892          Gustav. Idyll. Umzug nach Luzern. Literarische Gleichnisse 

1893       Tod des Schwiegervaters. Die Erbschaft ermöglicht Spitteler ein finanziell  unabhängiges Leben als freier Schriftsteller 

1896          Vollendung und Herausgabe der Balladen 

1897          Der Gotthard 

1898          Conrad der Leutnant und Lachende Wahrheiten 

1900          Das Epos Olympischer Frühling beginnt zu erscheinen. Abgeschlossen 1905 

1905          Dr. phil. h. c. Zürich 

1906          Imago und Glockenlieder 

1907          Gerold und Hansli. Die Mädchenfeinde 

1909          Spitteler wird Ehrenbürger Luzerns 

1910          Olympischer Frühling in neuer Fassung 

1913          Tod der Mutter 

1914         Die autobiographische Schrift Meine frühesten Erlebnisse erscheint. Rede vor der Neuen Helvetischen Gesellschaft in Zürich: Unser Schweizer Standpunkt 

1920          Verleihung des Nobelpreises für Literatur für das Jahr 1919 

1924         Prometheus der Dulder erscheint als Umarbeitung des Erstlings Prometheus und  Epimetheus. Tod des Dichters am 29. Dezember

 

© Dominik Riedo